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Tier-und Naturschutz und vegane Ernährung

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Wir alle sind Geschöpfe dieser wundervollen Erde.
Und wir sollten doch wohl alles unternehmen, um diesen fantastischen Lebensraum
-nicht zuletzt für uns selber und unsere Nachkommen- zu bewahren.
Dafür ist es wichtig, eine Beziehung zur Natur und den Tieren einzugehen.
Sobald wir eine Beziehung zu etwas/jemanden aufgenommen haben entwickeln wir Gefühle.
Und wir schützen, was wir kennen.
Wir lieben -im günstigsten Fall- unsere Familie, unsere Haustiere, wie Hund, Katze usw und würden diese weder betäubungsfrei kastrieren, noch schlachten (lassen). Auch nicht nach artgerechter Haltung.
Auch Ausländerfeindlichkeit kann nur stattfinden, solange wir keinen Kontakt zu Ausländern aufbauen: Das ändert sich sobald wir sie kennenlernen.
Das ist auch der Grund dafür, dass Massentierhaltung überhaupt funktionieren kann.
Wir sehen nicht das Tier dahinter, haben keine Beziehung zum einzelnen Individuum und können deshalb so herzlos handeln, wie es bei der Herstellung (sämtlicher) tierischer Produkte passiert.
Informationen dazu gibt es unterdessen genug. Wir müsen nur hinschauen!

Nehmen wir mal nur die Situation in Deutschland:
wir essen viel mehr Fleisch und andere tierische Produkte als jemals zuvor.
Für die dafür notwendigen Rohstoffe wird Land benötigt. Viel Land.
Allein für die Ernährung der "Nutz"Tiere in Deutschland, reicht die hier vorhandene Fläche nicht aus. Also wird zB. Weizen für deutsche Nutztiere u.a. in Regionen Afrikas angebaut, wo die Bevölkerung hungert.
Auch Regenwald wird gerodet, um Futtermittel für die deutsche Massentierhaltung anzubauen. 98 % des dort angebauten Sojas dient als nicht artgerechtes Futtermittel in der Massentierhaltung.
Auch wird Regenwald für das Anlegen von Palmölplantagen vernichtet. Ein Rohstoff, der billig ist und somit (Geiz ist geil) in vielen Produkten eingesetzt wird.
Das Verschwinden des Regenwaldes vernichtet u.a. die Lebensgrundlage für Orang Utans, die dadurch - und neben vielen vielen anderen Arten- vom Aussterben bedroht sind.

Für die intensive Landwirtschaft werden zudem unmengen an Wasser verbraucht.
70 % des gesamten Wasserverbrauchs in Deutschland fließt in die Landwirtschaft, zur Herstellung tierischer Produkte.
Für ein Kilo Weizen werden 1300 Liter Wasser benötigt, für ein Kilo Rindfleisch mehr als 15.000 Liter.
Nachzulesen in der WWF-Studie „Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands“.
Für 1 Liter Milch brauchts 1000 Liter Wasser, für 500 g Käse etwa 2500 Liter Wasser, für ein Ei 135 Liter.
Zum Vergleich: etwa 180 Liter gehen in eine Badewanne.

Bei der Fischerei finden wir die gleichen zerstörenden Strukturen.
Auch hier wird rücksichtslos ausgebeutet.
An Fische in Fischfarmen werden 5 Pfund an wild gefangenem Fisch verfüttert,
um 1 Pfund Zuchtfisch zu erhalten. Dabei ist auch noch bis zu 80 % der Fischfangmenge sogenannter Beifang. Das sind etwa 39 Millionen Tonnen Tiere. Darunter etwa 300.000 (Klein)Wale und Delfine, ca. 300.000 Seevögel,
mehrere Millionen Haie, 650.000 Robben, 250.000 Meeresschildkröten.
Und ganz nebenbei schwimmt eine immer größer werdende Insel aus (Plastik)müll im Meer.
Überreste unserer dekadenten zivilisierten Lebensweise.
Dieser Müllteppich sorgt dafür, dass Tiere sich – meist in Geisternetzen aus der Fischfangindustrie- verheddern und sterben,
oder dass sich Tiere mit dem Müll die Mägen füllen und sie so zu Tode kommen.

Und all das geschieht aus reiner Geldgier.
Wir kriegen den Hals nicht voll und alles muss sich rechnen.
Wir haben Nutzwälder, Nutzflächen, Nutztiere.
Dabei dient die „Geiz ist geil- Mentalität“ lediglich dem finanziellen Wohl einiger Weniger und all das wird durch die EU mit Millarden Steuergeldern subventioniert wie kein anderer Industriezweig.
Unser -nur auf wirtschaftliches Wachstum ausgerichtetes Handeln- hat auf vielen Ebenen gravierende Folgen.
Unter unserer zivilisierten bequemen Lebensweise leidet der Wald, die Tiere,
der Boden, die Luft, das Wasser, die Meere und am Ende auch wir Menschen selber.
Der Konsum tierischer Produkte ist in hohem Maße mitverantwortlich für den Klimawandel.
Letztendlich kann hier also nicht von Nutzen die Rede sein, sondern von großem globalen Schaden.

Laut UN-Welternährungsorganisation ist die Herstellung tierischer Produkte
einer der Hauptverantwortlichen Wirtschaftszweige für die schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit!
Wenn wir so weiter machen, haben unsere Nachkommen nur noch wenig von dem, was wir eine lebenswerte Welt nennen.

Wir sollten schleunigst unser Ess- und Konsumverhalten ändern und Verantwortung für unser Handeln übernehmen.
Verhalte Dich wie ein Teil dieser wunderbaren Welt und nicht wie ihr Endverbraucher.

Die bewusste und recourcenschonende vegane Lebensweise ist dabei erwiesenermaßen ein großer verantwortungsbewusster und respektvoller Schritt in die richtige Richtung.
Und nie war es so einfach wie heute.

Ich stehe gern per Telefon oder mail als Vegan-Buddy allen Interessierten zur Verfügung.
Heißt Ihr könnt mich gern bei Fragen rund um die vegane Lebensweise kontaktieren.

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Achtung Weinliebhaber:

Biologisch und vegan produzierte Weine gibt es jetzt bei der

Weinmanufaktur Lehmann

Hier die aktuelle Preisliste:

Weinflyer.pdf

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Infos oder Fragen?
Meune Lehmann
webmaster@meune-art.de
oder per Telefon unter:
04392-5738

Interessante Links:

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Thema Milch
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Rettet den Regenwald